Planentorabdichtungen

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Planentorabdichtungen dichten den Umfang des Aufliegers rundum ab, dabei üben die in den Stoffplanen integrierten Glasfaserstreben Druck auf die Seiten und die Oberseite des Aufliegers aus. Die Abdichtung an der Oberseite erfolgt mithilfe einer Plane, die bis zum Auflieger reicht. Diese Kopfplane ist entweder mit Gewichten versehen oder einfach aus Stoff hergestellt und kann sich – je nach Modell – entweder selbstständig oder per Zugseil anpassen. Die Seitenplanen können so ausgestattet sein, dass sie die Lücken an den Türscharnieren des Aufliegers abdichten. Planentorabdichtungen konnten bisher nicht die engen Abdichtungseigenschaften einer Kissentorabdichtung erreichen, die neuesten Modelle haben allerdings Merkmale, die an die Dichtwirkung der Kissentorabdichtung herankommen.

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Planentorabdichtungen bieten zahlreiche Vorteile. Konstruktionsbedingt eignen sie sich für größere Verladestellentore und eine Vielzahl von Aufliegerhöhen und -typen. Zudem sind sie weniger anfällig für Schäden durch tägliche Abnutzung, da sie konstruktionsbedingt nicht vom Auflieger gequetscht werden und im normalen Gebrauch keinem extremen Druck ausgesetzt sind.

Die Nachteile von Planentorabdichtungen gegenüber Kissentorabdichtungen liegen darin, dass einige Modelle eine erheblich geringere Dichtwirkung haben, insbesondere wenn es um die Lücken an den Türscharnieren des Aufliegers geht. Darüber hinaus können Seitenrahmen, wenn sie nicht aus stoßfestem Material gebaut sind, bei einem Aufprall des Aufliegers stark beschädigt werden. Es entstehen zusätzliche Kosten für Reparatur oder Austausch. In der Regel sind Planentorabdichtungen teurer als Kissentorabdichtungen. Der Preisunterschied zwischen den Modellen ist in erster Linie auf deren Dichtwirkung zurückzuführen: Der Preis spiegelt die Anzahl und Art der jeweils enthaltenen Vorteile wider, die eine enge Abdichtung entlang der Seiten, der oberen Ecken und der Oberseite des Aufliegers gewährleisten. Das Preisgefälle zwischen den Modellen ist auch zurückzuführen auf die unterschiedliche Seitenrahmenkonstruktion und die damit verbundene Widerstandsfähigkeit gegenüber Aufprallschäden, die von außermittig andockenden Aufliegern verursacht werden.